IVF-Geschwätz

Sieben „fruchtbare“ Wahrheiten

Wussten Sie, dass jedes sechste Paar weltweit Schwierigkeiten hat, schwanger zu werden?

Die Unfruchtbarkeit hat in den letzten Jahren erhebliche Ausmaße angenommen, da jedes sechste Paar Schwierigkeiten hat, schwanger zu werden. Hier beantwortet Frau Alexia Chatziparasidou, leitende klinische Embryologin und Direktorin von Embryolab, einige Fragen unserer Leser zu diesem wichtigen Gesundheitsproblem, das uns alle betrifft.

Fruchtbarkeit ist nicht immer selbstverständlich!

Auch bei jungen Menschen kann es zu Fruchtbarkeitsstörungen kommen. Es müssen nicht einmal Symptome oder eine Krankengeschichte vorliegen.

Unsere Fruchtbarkeit wird vom Alter beeinflusst!

Auch wenn die Lebenserwartung weltweit allgemein gestiegen ist, bedeutet dies nicht zwangsläufig, dass Frauen länger fruchtbar bleiben. Es ist nur natürlich, dass unsere Fruchtbarkeit im Laufe der Jahre allmählich abnimmt. Frauen sind im Laufe der Zeit anfälliger, da ihre Fruchtbarkeitsspanne selten mehr als zwei Jahrzehnte beträgt.

Auch Männer sind mit zunehmendem Alter gefährdet

Studien haben gezeigt, dass es mit zunehmendem Alter des Vaters zu einem zunehmend negativen Einfluss sowohl auf die Spermienqualität als auch auf deren genetische Zusammensetzung kommt.

Die Wissenschaft ist nicht in der Lage, Ovulations- und Spermatogenesestörungen zu heilen

Trotz der erheblichen Fortschritte auf diesem Gebiet in den letzten 39 Jahren ist die Wissenschaft immer noch nicht in der Lage, die altersbedingten Störungen des Eisprungs und der Spermatogenese (Produktion und Entwicklung von Spermien) zu beheben.

Unser Lebensstil beeinflusst unsere Fruchtbarkeit

Rauchen, Alkoholkonsum, schlechte Ernährung und ein erhöhtes Körpergewicht beeinträchtigen sowohl die Qualität der Eizelle als auch der Spermien (reife Samenzellen) sowie die Wahrscheinlichkeit einer Einnistung des Embryos in die Gebärmutter.

Es gibt Substanzen, die einen vorübergehenden oder dauerhaften Verlust der Fruchtbarkeit verursachen

Die systematische Einnahme von Androgenen oder verwandten Formulierungen zur Verbesserung der sportlichen Leistung sowie der Einsatz von Betäubungsmitteln können zu einem vorübergehenden oder dauerhaften Verlust der Fruchtbarkeit führen.

Wie sieht es mit der medizinischen Behandlung schwerer oder chronischer Krankheiten aus?

Medikamente speziell gegen schwere oder chronische Krankheiten (z. B. Krebs, Autoimmunerkrankungen) können die Fruchtbarkeit sowohl bei Männern als auch bei Frauen erheblich beeinträchtigen.

Klicken Sie hier, um Frau Alexia Chatziparasidou zu kontaktieren, Biologe, leitender klinischer Embryologe, ESHRE-akkreditiert, Direktor der Embryolab-Klinik für assistierte Reproduktion

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